Die Hauptbücherei Wien ist einzigartig. Sie steht nicht in
der noblen Innenstadt, sondern mitten auf dem viel befahrenen Wiener Gürtel. Im
„Keller“ fährt die U-Bahn, auf dem Dach sitzen Passanten und genießen den
Ausblick. Und auch im Innern pulsiert das Leben.
Mit dem
Neubau der Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz ist den Büchereien Wien ein
echter Coup gelungen: Das Gebäude steht mitten im städtischen Leben und zieht
so auch die Menschen an, die bisher nicht zu den regelmäßigen Nutzern gehörten.
Wie eine
Insel liegt die vom Wiener Architekten Ernst Mayr entworfene Bibliothek da.
Trotz ihrer gewaltigen Größe integriert sie sich in die Umgebung und lädt mit
einer Freitreppe, die hinauf zur Dachterrasse mit Café führt, zum Verweilen
ein.
Kreative
Außenbeschilderung
Ins
Innere des Hauses locken mehrere Eingänge - und die abwechslungsreiche
Beschilderung: rund zwei Meter hohe Einzelbuchstaben auf der
Terrakotta-Fassade, eine Stele im Eingangsbereich des U-Bahnhofs, Schilder und
Beschriftungen an den Ein- und Ausgängen... Sie alle stammen von Obad und haben
ein Ziel: Sie sollen die Neugierde der Passanten wecken und auf das vielfältige
Angebot des modernen Medienzentrums aufmerksam machen.
Schnelle Orientierung im Innern
Auch im
Innern der Hauptbücherei kommen ganz unterschiedliche Beschilderungsformen zum
Einsatz. Teilweise regen sie als „Kunst am Bau“ zum Nachdenken an. In den
meisten Fällen bieten sie aber vor allem eines: optimale Orientierung.
Plakative
Übersichstafeln weisen den Weg durch die Abteilungen und bringen die Besucher
schnell zum Ziel. Nur den Weg hinaus finden viele erst nach Stunden. Das liegt
aber definitiv nicht an den Schildern.
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