Das
Konzept ist einmalig, die Architektur beein-
druckend: Das Justizzentrum Leoben vereint Landesgericht, Bezirks-gericht,
Staatsanwaltschaft und Justizanstalt in einem attraktiven Gebäudekomplex.
In nur
zwei Jahren Bauzeit ist in Leoben ein Gebäudekomplex entstanden, der
internationale Aufmerksamkeit erfährt: Das im November 2004 fertiggestellte
Justizzentrum beherbergt Landes- und Bezirksgericht, Staatsanwaltschaft und
Justizanstalt und verkörpert das neue Selbstverständnis der Justiz.
Zum einen
präsentiert sich das Gerichtsgebäude mit seiner Glasfassade und der
lichtdurchfluteten Eingangshalle als transparentes Haus, als Servicestelle für
Bürger. Zum anderen folgt die angegliederte Justizanstalt neuesten Standards
und Erkenntnissen des Strafvollzugs. Die Resozialisierung der Insassen wird
durch die räumliche Vielfalt be-reits während der Haftzeit gefördert.
Wechselspiel
der Materialien
Entworfen
wurde das preisgekrönte Bauwerk vom Grazer Architek-turbüro Hohensinn. Ihr
Konzept der Transparenz spiegelt sich auch in der Beschilderung wider: Sie
integriert sich nahtlos in die moderne
Architektur und spielt mit den Materialien der Wände. Durch die transparenten
Trägerplatten scheint mal Sichtbeton, mal braunes Holz hindurch, die farbigen
Buchstaben und Zahlen bilden einen starken Kontrast dazu.
Abgerundet wird das Bild durch den dezenten Einsatz von
hellem Metall. Die Schilder scheinen frei zu schweben. Sie bieten Orientierung,
ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
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